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Liebe zum Tanz / moovy Tanzfilmfestival

Liebe zum Tanz / moovy Tanzfilmfestival
27. März 2019 Filmszene

Liebe zum Tanz / moovy Tanzfilmfestival

Tanz, Bewegung und deren filmkünstlerische Bebilderung stehen am kommenden Wochenende beim Kölner Tanzfilmfestival „Moovy“ im Mittelpunkt. Das Festival im Filmforum NRW im Museum Ludwig präsentiert herausragende internationale Filme, die durch bewegte Kamera, Montage- und Animationstechnik die Kunst des Tanzes zu einer intermedialen Kunstform erweitern. Somit also weit über die pure Dokumentation von Tanzen hinausgehen.

Dieser Aspekt wird bei der kommenden Ausgabe auch durch eine Programmneuerung bei „Moovy“ verstärkt in den Fokus gerückt: Erstmals hat das Festival auch Virtual-Reality-Tanzfilme in das Programm aufgenommen, die an allen drei Tagen von 15 bis 19 Uhr durchgehend gesehen, oder vielmehr erlebt werden können.

Aber auch dokumentarische Blicke auf das Tanzen gehören zu den Highlights des Festivals, das von Festivalleiterin Ágota Harmati und ihrem Team bereits zum dritten Mal veranstaltet wird. Dazu gehören zwei selten gezeigte Dokumentarfilme über Pina Bausch, „A Breath with Pina Bausch“ und „Coffee with Pina“, die anlässlich des 10. Todestages der weltbekannten Choreographin gezeigt werden. Außerdem der Film „John Cage“ aus dem Jahr 1966 von Klaus Wildenhahn, der den Komponisten John Cage und den Choreographen Merce Cunningham auf einer Europatournee begleitet.

Ein bemerkenswerter genreübergreifender Film im Programm ist der Eröffnungsfilm „The Ferryman“ („Le passeur des Lieux“) mit der Performancekünstlerin Marina Abramovic und dem japanischen Komponisten Ryuichi Sakamoto. Der Film ist eine choreographische Auseinandersetzung mit den animistischen Wurzeln von Ritualen, Tanz und Skulptur und ihrer heutigen Relevanz. Zu bestaunen am Freitag, 29.03.2019 um 19 Uhr. Alle weiteren Termine und Informationen zum Programm auf der Webseite des Festivals:

www.moovy-festival.com

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